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„Eine Verhöhnung der Volkskunst!“

16. Januar 2015

„Also, das ist ein Skandal! Ein Skandal ist das!“ So tönte es 1981 aus dem „Café Passé“. Doch was war geschehen? Worüber echauffierten sich die Herren in diesem Separee der Mittelmäßigkeit? Die EAV hatte ihren „Alpen-Punk“ vorgetragen, mit schweren Gitarren und auf der Bühne mit einem lederbehosten Gert Steinbäcker (später STS), der so schuhplattelte, als könne er dem „Hollarediri“ Tirols nicht viel abgewinnen. Der Shitstorm brach knapp 35 Jahre später über die EAV herein. Bomben fallen, Karikaturisten werden erschossen, der braune Bodensatz „spaziert“ wöchentlich durch deutsche Großstädte – doch was bewegt die österreichische Nation? Ein Song des neuen EAV-Albums „Werwolf-Attacke“ mit Textzeilen wie „Die Musi klang verdächtig nach einem fremden Stern / und entfernte mir den Inhalt vom Gedärm“. Dummerweise kam bislang kaum einer, der in ihrer Würde offenbar Schwerstverwundeten, auf die Idee, so etwas einfach nur lustig finden zu können.

Egal, kommen wir zu den interessanteren Dingen eines verunsicherten Lebens: Die EAV probt zurzeit für ihr neues Live-Programm, mit dem sie ab Anfang Februar auf Tournee geht. Vor ziemlich genau 37 Jahren bot sich ein ähnliches Bild. Im Frühjahr 1978 fanden die Proben zur allerersten EAV-Show „Uschi im Glück“ statt. Auf dieser Seite sind nun drei Bilder dieser denkwürdigen Momente „EAV-archiviert“.

Wer noch kein Ticket für die neue Tour sein eigen nennt, sollte schleunigst handeln. Die ersten Termine sind bereits ausverkauft. Und dass man bei einem EAV-Konzert eine wilde Mischung aus Musik, Kostümen, Licht und Bühnenbild erwarten kann, sollte sich in den vergangenen vier Jahrzehnten herumgesprochen haben.

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